DI Dr. David Bolius
Reikimeister
Kurzlebenslauf:
1995: Matura am Bundesgymnasium Rahlgasse
2002: Abschluss des Studiums Technische Chemie an der Technischen Universität Wien
2002-2006: Dissertation: Paleo climate reconstruction based on ice cores from the Andes and the Alps
09/2006: Teilnahme am Reiki I Seminar
2006-2008: Post-Doc an der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART
2009 – Graduation als Reiki Meister und Aufnahme des Seminarbetriebs (selbständig)
Ende 2002 begann ich in der Schweiz meine Doktorarbeit auf dem Gebiet des Klimawandels. Ich war (und bin) überzeugt, dass dieses Thema die Menschheit noch viele Jahrzehnte beschäftigen wird. Ich wollte mit meiner Forschungsarbeit zu einem Bewusstseinswandel beitragen, der es ermöglicht die notwendigen Maßnahmen zu setzen, um die drohende Gefahr durch die Erderwärmung zu lindern.
Ende 2005 / Anfang 2006 war ich in der Abschlussphase meiner Dissertation angelangt. Die Arbeit machte mir kaum mehr Freude und ich litt immer mehr unter Symptomen von Depression: Extreme Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Verdauungsprobleme. Eine längere Akupunkturbehandlung brachte Linderung, jedoch keinen wirklichen Durchbruch. Ich schloss die Arbeit ab und ging drei Monate auf Urlaub. Zu meinem Erstaunen traten die Symptome, die ich zu einem guten Teil den mühsamen Arbeitsbedingungen zugeschrieben hatte, auch im Urlaub auf. So begab ich mich auf die Suche nach einer Methode, die ich selber anwenden konnte. Ich stieß auf Reiki und dann ging es Schlag auf Schlag. Ich besuchte einen Vortrag und mein erstes Reiki Seminar im September 2006. Es folgten einschneidende Ereignisse: Im Dezember 2007 kam meine wunderbare Tochter Anna zur Welt. Wir übersiedelten zurück nach Österreich, ich gab meine Wissenschaftskarriere auf und ging in die Selbständigkeit. Ich weiß, dass Reiki wesentlich dazu beigetragen hat, dass ich den Mut zu diesen weit reichenden Entscheidungen gefunden habe.
Reiki zog mich derart in den Bann, dass ich im Februar 2008 die Meisterausbildung startete (bei Mischa und René Vögtli). Heute bin ich zur Auffassung gelangt, dass die Welt der Wissenschaft, aus der ich stamme, genauso wie die Welt des “Übersinnlichen”, zu der ich Reiki zähle, beide ihre Berechtigung haben. Ich sehe es als große Herausforderung an, einen Balanceakt zwischen diesen Welten zu vollziehen und dazu beizutragen, dass dies zu einer gegenseitigen Befruchtung führt.
Eine schmerzhafte Erfahrung war die Scheidung von meiner Frau. Ich bin dankbar, mit der Unterstützung durch Reiki diesen Prozess relativ friedlich durchschritten und schnell mein emotionales Gleichgewicht wieder gefunden zu haben. Heute kann ich meiner Ex-Frau in Dankbarkeit für das Schöne, dass wir gemeinsam erleben durften, begegnen. Wir teilen uns die Verantwortung für die Erziehung unserer Tochter und arbeiten dafür perfekt zusammen.
Enorm viel hat sich in meinem Leben verändert, seit ich zu Reiki gekommen bin. Meine Depressionssymptome hielten sich zwar lange, doch inzwischen tritt die extreme Müdigkeit nur noch ganz selten auf.
Seit März 2009 unterrichte ich nun regelmäßig Reiki. Ich empfinde es als enormes Privileg, den Menschen eine Technik weiterzugeben, die sie auf ihrem Lebensweg unterstützt. Die Auseinandersetzung mit den Teilnehmern ist für mich jedes Mal aufs Neue spannend und bereichernd.
Im November 2010 ist ein neues Projekt in mein Leben getreten. Wir trafen uns zur Gründung von RIO – Reiki International Organisation. Der Aufbau von RIO geht zügig voran und nimmt einen guten Teil meiner Arbeitskapazität in Anspruch.
