Um Probleme zu lösen, braucht es meist mehr, als nur darüber zu reden. Daher baut die energetische Beratung darauf, sich auf die Emotionen und Energien eines Klienten einzulassen und diese zu erspüren. Das geschieht unter anderem dadurch, dass die Körpersprache genau gelesen wird. Sie ist wahrhaftiger und offenbarender als die Worte allein.

Das Erpüren erlaubt es, die Erlebnisse und die Probleme eines Klienten anders einzuordnen und zu betrachten. Geht man von den reinen Fakten und Ereignissen mehr zu den Gefühlen, so bekommen diese mehr Raum und können beginnen, sich zu lösen.

Die Ereignisse sind häufig etwas, das sich im Leben eines Klienten wiederholt, sie folgen also bestimmten Mustern. Gelingt es, die damit verbundenen Gefühle in Bewegung zu bringen, kann es passieren, dass auf der realen Ebene Ereignisse aufhören sich zu wiederholen.

Der hier beschriebene Prozess kann auf verschiedensten Ebenen stattfinden: Es kann sich um soziale Phänomene wie Mobbing oder Beziehungsunfähigkeit handeln, aber natürlich auch um alle Formen von Gewohnheiten, die uns nicht aufbauen sondern belasten. Dazu gehören natürlich auch alle Süchte. Weiters sind selbst gesundheitliche Probleme oft zumindest teilweise die Folge von schlechten Gewohnheiten. Damit lässt sich dieser Prozess auch auf die körperliche Gesundheit anwenden.

Energetische Beratung und ihre Methoden

Die Basis ist in der Regel ein Gespräch, bei dem ich Ihnen mit Achtsamkeit und Empathie entgegen komme. Manchmal reicht das schon, damit sich etwas lösen kann. Gerne lasse ich Elemente aus Reiki einfließen. Gerade die Kombination von Reiki mit Affirmation erweist sich immer wieder als sehr wirksam. Nachdem es so stark um Gefühle und Emotionen geht, machen wir auch von der Körperarbeit Gebrauch. Mittels Berührung werden körpereigene Energien wieder in Fluss gebracht.

Köpersprache lesen und interpretieren

Das Lesen und Interpretieren der Körpersprache ist eine Fähigkeit, die sich schulen lässt und die bei Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Jene Personen, die sehr empathisch veranlagt sind, tun sich damit oft leichter. Die Körpersprache ist schneller als die verbale Sprache und sie kann vom Klienten nicht oder nur bedingt kontrollierbar. Damit ist sie Ausdruck der Essenz oder der Seele der Person. Über seine Worte hingegen behält der Mensch weitgehend die Kontrolle. Damit kann er sich selber oder anderen etwas vormachen.

Interessant sind daher immer jene Momente, in denen die Körper- und die verbale Sprache asynchron verlaufen. Spricht man z.B. den Klienten auf ein ihm unangenehmes Muster an, kann es sein, dass er auf der verbalen Ebene empört reagiert. Gleichzeitig aber sind auch körperliche Signale in ihm zu entdecken, die darauf hinweisen können, dass er durchaus „versteht“, worum es geht bzw. die sogar unbewusste Zustimmung ausdrücken. Solche Signale mögen zunächst unauffällig und für den Ungeübten kaum wahrnehmbar sein, doch sind sie vorhanden. Jetzt ist es nahe liegend, dass der Klient in seiner verbalen Empörung etwas abstreiten will, oft, weil es ihm unangenehm ist. Dann kann man davon ausgehen, dass man ins Schwarze getroffen hat und kann weiter vertiefen. Man weiß, dass es sich lohnt, am Thema dranzubleiben und den Klienten langsam dorthin zu führen, dass er das Muster nicht mehr abstreiten muss, sondern es als Teil von sich zu akzeptieren lernt. Das läutet oft den Beginn eines tief gehenden Heilungsprozesses ein.